18.05.2012

12.02.2012 Lebensretter aus Papier

(bt) Wenn es kracht, muss es schnell gehen: Bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen kann eine schnelle Rettung wichtig für den späteren Genesungsverlauf der Verunglückten sein. Doch moderne Fahrgastzellen sind zum Teil fahrende Tresore. Sie schützen die Insassen eines Fahrzeuges vor möglichst vielen schädlichen äußeren Einwirkungen. Genau hier liegt auch das Problem für die Feuerwehr. Hochfeste Stähle und Legierungen machen den Rettern immer wieder das Leben schwer. Auch moderne Rettungsgeräte müssen mitunter vor einigen Materialien kapitulieren. Der Feuerwehr bleibt bei der Rettung daher nur ein Vorteil: Das Wissen um die Sicherheitseinrichtungen. Fast alle Hersteller stellen zwar Rettungsdatenblätter für die Retter bereit, doch die Verfügbarkeit am Einsatzort ist oft nicht ausreichend gegeben. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, Herstellern, Varianten und Daten, veralten gedruckte Sammlungen der Feuerwehr zu schnell. Die einfachste Art ist daher, seine eigene Rettungskarte einfach im Auto mitzuführen. Auf vielen Webseiten lassen sich von jedem Hersteller die Modellvarianten abrufen und die Karte einfach zuhause ausdrucken. Ins Fahrzeug gelegt, können sie daher ein zeitgewinnender Fakor für die Rettung sein. Platzieren Sie ihre Rettungskarte aber nicht einfach irgendwo. Suchen Sie sich eine gut einsehbare und leicht zugängliche Stelle im Fahrzeug aus (z.B. An der Sonnenblende des Fahrers).

Links zum Thema:

Rettungskarten.eu

Verband deutscher Automobilhersteller

ADAC

Rettungskarte online

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