Hitzeschutzbekleidung
Hitzeschutzbekleidung
Diese Anzugtypen kommen bei Bränden zum Einsatz, bei denen eine große bis sehr große Hitzestrahlung herrscht, die Feuerwehr jedoch nah an den Brandherd heran muss. Die normale HUPF oder EN 469 Bekleidung würde nach einer gewissen Zeit der Hitze nicht mehr Stand halten können und die Fasern ihre Schutzwirkung aufgeben.
Zusammensetzung/ Schutzfunktion:
Jacke und Hose sind aus einem festen Gewebe hergestellt. Auf dieses ist eine Aluminiumschicht aufgebracht. Dadurch wird die Wärmestrahlung reflektieren. Damit der Träger noch etwas sehen kann, ist ein mit Gold bedampftes Sichtfenster am Kopfteil eingesetzt. Die vollständige Schutzfunktion ist bei dieser Bekleidung nur gegeben, wenn der Träger seine Flammschutzbekleidung darunter trägt. Von dieser Bekleidungsgruppe gibt es insgesamt 3 verschiedene Klassen:
Hitzeschutz leicht: Nur Handschuhe und Kopfschutzhaube aus Aluminiumgewebe.
Hitzeschutz mittel: Mantel und Kopfschutz aus Aluminiumgewebe.
Hitzeschutz schwer: Vollschutzanzug aus Aluminiumgewebe. (siehe Bild rechts)
Reflexmaterial:
Diese Bekleidung besitzt kein Reflexmaterial.








